architektin mag. renate
           
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PREWEIN
prewein
01/2012 wettbewerb sanierung und erweiterung musisches gymnasium salzburg
 
entwurf

ERWEITERUNG Der bestehende Schulbau wird durch eine prägnante, zeichenhafte Aufstockung des nördlichen, niedrigeren Turnsaals erweitert. Diese umschließt einen begrünten Freibereich, der über dem Mehrzwecksaal liegt. Die Aufstockung kragt in einer Höhe von 6,00m über dem Sportplatz 2,75m über die bestehende Baufluchtlinie hinaus und hat eine Höhe von ca.11,00m. Im Zubau sind die fünf Musikklassen mit Nebenräumen und der Tanzsaal untergebracht. Eine großzügige Pausenzone lässt auch die Veranstaltung von Chorproben zu.

FENSTER ZUR SCHULE Der transparente Tanzsaal lässt sowohl ungehinderten Ausblick auf die Salzach und den Innenhof zu, als auch Einblicke auf die Tanzenden. Ein nach außen hin sichtbares Zeichen für den Schulschwerpunkt.

ERSCHLIESSUNG ZUBAU Diese erfolgt über zwei Treppenläufen, einerseits im Bereich des Regieraums im 1. OG und andererseits an der Westseite. Ein außerhalb des Bestandes zugebauter Lift erschließt sowohl die bestehenden Turnsäle im UG und im1.OG als auch die Aufstockung behindertengerecht.

KONSTRUKTION ZUBAU Die Unterkonstruktion der Aufstockung erfolgt mit TT-Trägern aus Spannbeton. Diese liegen einerseits auf Betonwänden, die an der Außenseite des bestehenden Turnsaals neu errichtet werden, andererseits auf Betonpfeilern, die im Bereich der Außenwand des Festsaals und der Garderoben im Untergeschoss hochgezogen werden. Nötigenfalls werden diese neuen Mauern/Pfeiler mit eigenen Tiefgründungen versehen.

OFFENES LERNEN Die von der Schulleitung geforderten neuen Klassen/offenes Lernen werden, unter Einbeziehung der überbauten Terrassen, im Bestand im 2.OG untergebracht. Wenn das System offenes Lernen gut funktioniert, hat die Schulleitung die Möglichkeit dieses System auszuweiten. Das vorgeschlagene Konzept lässt sich auf alle Klasseräume im Bestand anwenden. Drei 40m2 Klassen und eine 60m2 Klasse sind um eine offene Lernzone gruppiert. Der gewünschte Zusammenschluss der beiden 60m2 großen Klassen lässt sich in diesem Grundriss nicht verwirklichen, doch steht z.B. die Pausenhalle mit 120m2 für gemeinsame Veranstaltungen zur Verfügung, bzw. gibt es eine mobile Trennwand zur nebenliegenden 40m2 Klasse.

ADMINSTRATION Die zusätzlich gewünschten Lehrerarbeits- und Aufenthalts-räume werden entgegen den Vorschlägen der Schulleitung raumnah und kompakt im Erdgeschoss untergebracht. Auch die Schülervertretung aus dem UG sollte dort einen Platz finden. Dafür werden die Zeichensäle in die ehemaligen Musikklassen im 1.OG verlegt. Eine zusätzliche BE-Klasse wird im reichlich vorhandenen Pausenbereich errichtet.

NACHMITTAGSBETREUUNG Diese wird, wie von der Schulleitung vorgeschlagen, in der ehemaligen Bibliothek, mit direktem Zugang zur neu geschaffenen Pausenterasse untergebracht. Der gewünschte zusätzliche Raum für die Nachmittagsbetreuung, der auch als Theaterproberaum dienen soll, wird in unmittelbarer Nähe, gegenüber gemeinsam mit der Bibliothek in den derzeitigen Zeichensälen untergebracht. Alle Räume sollen durch Verglasungen zum Gang geöffnet werden. Dadurch entsteht ein großzügiger, zentraler, offener, für alle Schüler nutzbarer Bereich.

EINGANG, ÖNORM 1600 Um die behindertengerechte Erschließung des Eingangs zu erreichen, wird der gesamte Vorplatz als 6%ige Rampe zum Windfang hin ausgeführt. Im Gebäudeinnern wird die Rampe fortgesetzt. Die Erschließung des UG und der anderen Geschosse erfolgt über die neu errichteten Lifte in den beiden bestehenden Stiegenhäusern und an der Westseite. Diese erhalten auch den nötigen direkten Zugang ins Freie. Behinderten WCs werden in ausreichender Zahl innerhalb der bestehenden WC Anlagen errichtet.

UNTERGESCHOSS Wie vorgeschlagen, werden die freiwerdenden Räume als EDV Räume genutzt, die Sozialräume untergebracht, das Tanzlabor erhalten und zusätzliche Lagerräume geschaffen bzw. verlegt.

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